Über

Biographie

Stephan Picard studierte bei Saschko Gawriloff, Wolfgang Marschner, Rami Shevelov und Roman Nodel. Er gewann Wettbewerbe wie den Deutschen Musikwettbewerb, den Internationalen Musikwettbewerb „Maria Canals“ in Barcelona und den „Rodolfo Lipizer“ Wettbewerb in Gorizia und spielte das solistische Kernrepertoire mit Orchestern wie der NDR Radiophilharmonie Hannover,  dem Orchester der Beethovenhalle Bonn, den Bremer Philharmonikern und dem Münchener Kammerorchester.
Seine Leidenschaft für Kammermusik spiegelt sich in seiner internationalen Konzerttätigkeit, teilweise in festen Kammermusikensembles wie dem Michelangelo String Quartet und dem Mendelssohn Trio Berlin  (Diskographie). Als Kammermusiker und Solist gab er Konzerte in der Berliner Philharmonie, Salle des Champs-Elysées Paris, Concertgebouw Amsterdam, Tonhalle Zürich, Wigmore Hall, bei Festivals in Edinburgh, Toronto Summer Music Festival, Seoul Spring Festival.
Als langjähriger 1. Konzertmeister am Stadttheater Aachen und beim Münchener Kammerorchester sowie bei Aushilfen als 1. Konzertmeister beim NDR Symphonieorchester sowie bei den Berliner Philharmonikern sammelte er Orchestererfahrung.
Als Mitglied der Musikfabrik Nordrhein-Westfalen spielte er eine CD mit Wolfgang Rihms Chiffren ein (Diskographie) und wirkte bei der Aufführung des gesamten Kammermusikwerkes von Anton Webern in der Bundeskunsthalle mit. Mit dem Pianisten Ben Süverkrüp und der Kabarettistin Tina Teubner  entwickelte er das Projekt „Musikgedankentheater“.
Er wirkte als Juryvorsitzender der Deutschen Stiftung Musikleben und war Jurymitglied beispielsweise bei Wettbewerben wie dem Max-Rostal-Wettbewerb, dem Leopold Mozart Violinwettbewerb und beim Seoul International Violin Competition.

Stephan Picard spielt eine Violine Petrus Guarnerius (Mantua) aus dem Jahre 1715.